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KI im HR: Der EU AI Act könnte viele Unternehmen bald direkt betreffen.

  • vor 18 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Recruiting-Algorithmen, Leistungsanalysen oder Talent-Scoring – KI ist in Personalabteilungen längst Alltag. Genau diese Systeme rücken nun in den Fokus der Regulierung: Der EU AI Act stuft viele HR-Anwendungen als Hochrisiko-KI ein.

Der entscheidende Zeitpunkt könnte August 2026 sein. Ab dann müssen solche Systeme umfangreiche Anforderungen erfüllen – u. a.:

• strukturiertes Risikomanagement• nachgewiesene Datenqualität• technische Dokumentation• menschliche Aufsicht bei automatisierten Entscheidungen• Transparenz gegenüber Betroffenen


Verstöße können teuer werden: Bussen bis zu 15 Mio. € oder 3 % des weltweiten Umsatzes.

Zwar diskutiert die EU derzeit eine mögliche Verschiebung der Frist auf Dezember 2027 (Digital Omnibus). Beschlossen ist das jedoch noch nicht.


Ein weiterer spannender Punkt: Interne KI-Systeme könnten teilweise außerhalb des regulatorischen Fokus liegen. Trotzdem empfehlen Expert:innen, auch diese mit klaren Governance-Strukturen zu steuern.

Fazit:HR gehört zu den Bereichen, in denen der AI Act besonders spürbar wird. Unternehmen sollten daher frühzeitig prüfen:


- Welche KI-Systeme setzen wir im HR ein?

- Fallen sie unter Hochrisiko-KI?

- Sind Governance und Dokumentation bereits vorbereitet?


Wer jetzt beginnt, verschafft sich einen klaren Vorsprung!


 
 
 

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