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New Work

Zusammenfassung: Die Zukunft der Arbeit - New Work-Studie (c) PwC



Um New Work zu verstehen und Einblicke in moderne Arbeitsweisen zu erhalten, ist es wichtig, dementsprechende Studien durchzuführen. Eine aktuelle Studie von PwC hat folgende Ergebnisse veröffentlicht: Knapp zwei Drittel der HR-Verantwortlichen sehen in der Viertagewoche einen Wettbewerbsvorteil. Homeoffice und Gleitzeit sind zudem mit jeweils über 90 Prozent die mit Abstand beliebtesten flexiblen Arbeitsmodelle.

Beim Megatrend New Work geht es um neue Arbeitsformen und darum, Arbeitsstrukturen flexibler zu gestalten und die persönliche Entfaltung der Arbeitnehmer:innen zu fördern. In der Studie wurden 87 HR-Verantwortliche und Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen befragt. Zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) empfinden New Work-Maßnahmen in ihrem Unternehmen als positiv.

Homeoffice bleibt weiterhin stark im Trend. Als Vorteile werden eine höhere Produktivität der Mitarbeiter:innen bei gleichzeitiger erhöhter Flexibilität genannt. Nur 13 Prozent sprechen von einer geringeren Produktivitätsrate durch die Arbeit von zu Hause aus. Ein knappes Viertel (24 Prozent) der Befragten ist der Meinung, dass Kreativität und Emotionalität im Homeoffice verloren gehen würden. Insgesamt nennen HR-Verantwortliche Homeoffice (98 Prozent) und Gleitzeit (92 Prozent) als gängigste flexible Arbeitsmodelle in ihrem Unternehmen.

Immerhin 52 Prozent geben an, dass Sabbaticals beziehungsweise Langzeiturlaube im eigenen Unternehmen eine Rolle spielen. Im Gegensatz dazu setzen nur 24 Prozent auf Jahresarbeitszeitkonten. Job Sharing und Workation Angebote haben mit 23 Prozent und 22 Prozent ebenfalls noch Luft nach oben.

Das Bewusstsein für die Notwendigkeit von flexiblen Arbeitsmodellen steigt. 100 Prozent der Befragten geben an, dass die Attraktivität eines Unternehmens bei Young Talents sinkt, sollte der Faktor nicht gegeben sein. 62 Prozent der HR-Verantwortlichen geben an, dass sich die Viertagewoche zukünftig als Wettbewerbsvorteil durchsetzen wird.

Vor künstlicher Intelligenz schrecken die HR-Umfrageteilnehmer:innen nicht zurück. 87 Prozent sehen KI als Zukunftschance für das eigene Unternehmen, mit der große arbeitstechnische Veränderungen einhergehen werden. 94 Prozent sind sich einig, dass die neue Technologie keine Bedrohung darstellt. Mehr als drei Viertel (79 Prozent) begrüßen den Einsatz von KI am Arbeitsplatz sogar.

Das Fazit der Studienergebnisse ist positiv: 69 Prozent sind zufrieden mit den New Work Prinzipien in ihrem Unternehmen. Auch geben die Mehrheit der Personalverantwortlichen (75 Prozent) an, dass ihnen finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, um zumindest eine New Work Maßnahme umzusetzen. Gefragt nach der Zukunft der modernen Arbeitswelt wünschen sich die Befragten flachere Hierarchien, mehr Eigenverantwortung sowie eine stärkere Work-Life-Balance – jeweils mit 55 Prozent. Die neuen Arbeitsmodelle und die volle Ausschöpfung der neuen digitalen Möglichkeiten könnten laut PwC eine Chance bieten, den Fachkräftemangel zu überwinden.

IT-Fachkräftemangel 2030

In der Schweiz wird bis zum Jahr 2030 ein großer Mangel an ICT-Fachkräften erwartet, mit einem Bedarf von fast 120.000 zusätzlichen IT-Profis. Aktuellen Prognosen zufolge werden jedoch etwa 38.700 die

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