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Der Schweiz fehlt es an Arbeitskräften!

Aus der NZZ vom 29.11.2023


Die Lage auf dem Schweizer Arbeitsmarkt aus Sicht der Arbeitnehmer ist positiv, mit nur 2 Prozent Arbeitslosigkeit. Dennoch herrscht aus Sicht der Unternehmen ein akuter Arbeitskräftemangel, besonders in den Bereichen Gesundheitswesen, IT und Ingenieurwesen. Im letzten Jahr stieg der Fachkräftemangel-Index auf 155 Punkte an, ein Anstieg um 69 Prozent im Vergleich zu 2021. Obwohl sich die Lage nach dem Ende der Pandemie leicht verlangsamt hat, hat der Index in den letzten zwölf Monaten um weitere 24 Prozent zugenommen, erreicht nun 191 Punkte und stellt somit einen neuen Rekordwert dar.

Interessanterweise suchen Unternehmen verstärkt auch nach Hilfskräften, und selbst in Branchen mit zuvor niedrigem Fachkräftemangel gibt es Schwierigkeiten bei der Besetzung von Stellen. Die Analyse deutet darauf hin, dass es sich nicht nur um einen Fachkräftemangel, sondern um einen generellen Arbeitskräftemangel handelt. Die Situation wird voraussichtlich im kommenden Jahr etwas entspannter, aber langfristig könnten die alternde Bevölkerung, fortschreitende Digitalisierung und der Fokus auf eine grünere Wirtschaft weiterhin die Suche nach qualifizierten Arbeitskräften erschweren.

Der Mangel ist besonders ausgeprägt in medizinischen Berufen, gefolgt von IT-Spezialisten und Fachkräften im technischen Bereich. Trotz regionaler Unterschiede hat sich das Defizit an Fachkräften in der gesamten Schweiz verschärft. Trotz des anhaltenden Fachkräftemangels deuten Prognosen darauf hin, dass markante Lohnerhöhungen nicht zu erwarten sind, mit lediglich Anpassungen im Bereich von etwa 2 Prozent laut der Konjunkturforschungsstelle der ETH.

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